Gottesdienste

9:30 Uhr Meindorf
10:00 Uhr Mülldorf (Familiengottesdienst)
10:45 Uhr Menden

"Wer singt, betet doppelt"(Augustinus)

Hören - singen - sich einstimmen
15 Uhr Kirche St. Mariä Heimsuchung St. Augustin-Mülldorf, Pfarrweg

"Wer singt, betet doppelt" - so sagt der Hl. Augustinus.
Eingeladen sind alle, die gern singen oder "singen lassen"!

Zum Auftakt der Glaubenswoche trafen sich am Sonntagnachmittag rund 40 Sangesfreudige unter dem Motto „Wer singt, betet doppelt“. Gesungen wurden aus dem „Kommt und singt“-Liederbuch neben bekannten Stücken wie z. B. „Dona nobis pacem“ auch Neue geistliche Lieder wie „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ und Taize-Lieder, z. B. „Magnificat“ oder „Ubi caritas“. Claudia Leuwer und Organist Bruno Merzbach animierten die Teilnehmer zum Mitsingen und zum Innehalten – bei meditativen Texten und ruhigem Orgelspiel. Ein beschwingter Auftakt, der noch lange nachhallen wird…

Beate Eyermann

"Glaubst du?"

Pater Bernd Werle

Auftaktveranstaltung mit P. Dr. Bernd Werle svd
20 Uhr Alte Burg, Kirchstraße 24, St. Augustin-Menden

Ihr seid meine Freunde! (Joh. 15,14)

Am Sonntag Abend um 20:00 Uhr versammelten sich 120 Gläubige aus unserem Seelsorgebereich und den benachbarten katholischen und evangelischen Gemeinden gut gelaunt um ein großes auf dem Fußboden der Alten Burg ausgebreitetes Fragezeichen zur offiziellen Auftaktveranstaltung der Glaubenswoche in Menden, Mülldorf und Meindorf.

Nachdem bereits am Nachmittag ein gemeinsames Singen stattgefunden hatte, sollte nun die namengebende Fragestellung "Glaubst Du?" ins Zentrum des Interesses gestellt werden.
Nach der Begrüßung durch die Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Frau Falkenstein-Wittig ging das Wort an P. Dr. Bernd Werle, der in seinem Impuls zur Glaubenswoche von der Frage ausging, welche Bedeutung das Wort "glauben" in der Postmoderne haben kann.

Ich glaube - Ich bin religiös
Ich glaube - Ich bin christlich
Ich glaube - Ich bin katholisch

Was sind die Unterschiede zwischen diesen Aussagen? Was bringt einen Menschen dazu in einer Zeit ohne Zwang zum Glauben, sich bewusst für den Glauben an Christus zu entscheiden? Wie ist der Glaube an Christus mit der generell eher naturwissenschaftlichen Prägung in Einklang zu bringen, die uns die heutige Gesellschaft mit auf den Lebensweg gibt? Kann Entschiedenheit im Glauben an Christus nicht auch Intoleranz gegenüber Nicht- und Andersgläubigen bedeuten? Stellt Christentum in der heutigen Zeit nur noch eine unter vielen Optionen dar?

Diese und viele ähnliche Fragen standen nach dem ersten Impuls der Glaubenswoche im Raum - genug um sich mindestens eine Woche damit auseinandersetzen zu können.

Doch es wurden auch Möglichkeiten aufgezeigt, zu Antworten zu finden. So schlossen sich die Teilnehmer nach dem Vortrag zu Kleingruppen zusammen, um sich über ihre ganz persönlichen Glaubenserlebnisse miteinander auszutauschen, an der Erfahrung des Gegenübers zu wachsen und ihre Erkenntnisse anschließend wieder ins Plenum einzubringen.


Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine gemeinsame Bildbetrachtung der Koptischen Ikone: Christus und der Abt Menas. Das Bild sowie die aufgeworfenen Fragen konnten nun in die kommende Woche hineingetragen werden.

Martin Weinz