Frühschicht mit anschließendem Frühstück

6 Uhr Kapelle Meindorf

Morgens um 6 Uhr kamen 14 Mitchristen in der Meindorfer Kappelle zusammen um ihren Tag gemeinsam mit Christus beginnen zu lassen. Es wurde gemeinsam gesungen und gebetet. Im Anschluss an die Andacht gab es ein gemütliches gemeinsames Frühstück. Ein erfüllterer Start in den Tag lässt sich kaum vorstellen. Auch passionierten Langschläfern kann man diese morgendliche Einkehr nur empfehlen!

Martin Weinz

Impressionen der Teilnehmer:

"Ein guter Einstieg!"

"Eine nette Früh-Gemeinschaft!"

"Ein guter Start in die Woche!"

 

"Lobt ihn mit Pauken und Tanz!" (Ps 150)

Trommeln auf afrikanischen Djemben
Leitung: Susanne Faiban
10 Uhr Kindergarten Gutenbergstr.
14 Uhr Kindergarten Friedrich.Hegel-Str.

19 Kinder erwarteten am Montag, den 6. März ab 14 Uhr gespannt Frau Fabian mit den wunderschönen Trommeln (Djemben).

In zwei Gruppen aufgeteilt ging es los. Erst einmal erfahren, um was für eine Trommel es sich handelt. Erfahren, dass die Trommeln aus afrikanischen Holz und Fellen von Ziege oder Büffel hergestellt werden, einen hellen und einen dunklen Ton erzeugen können und jede Menge Spaß machen.

Die Kinder konnten es kaum erwarten loszulegen. Manche hielten sich bei dem folgenden Trommelwirbel die Ohren zu. Doch nach gekonnter Manier wusste Frau Fabian die Einzelspieler mittels Rhythmusspielen zu einem fast perfekten Trommel- Orchester zusammenzufügen.

Es bleibt mir ein wunderbarer Nachmittag in Erinnerung und die Erfahrung wie wichtig Trommeln = Rhythmus im Leben der Kinder ist. Üben Sie es doch auch einmal zu Hause: Kochlöffel und Töpfe sind schnell zur Hand.

Ein paar Anregungen: Namen klopfen (Silben)

Zugfahren: mal schnell mal langsam – mal laut mal leise
Rhythmus: langsam, langsam, langsam, langsam
Schnell, schnell, schnell, schnell, langsam, langsam

Und wer dann noch möchte kann ein Lied dabei singen! Die Kinder hatten viel Spaß bei „ Es war eine Mutter die hatte 4 Kinder“.

Claudia Leuwer

Vorlesenachmittag in der Bücherei

Es liest vor: Stefanie Finck
15 Uhr Bücherei Mülldorf (Unterkirche)

Zur Vorlesestunde in der KÖB in Mülldorf am Montag, 05.03.2007, von 15.00 bis ca. 16.00 Uhr, kamen 10 Kinder, 2 Mütter und die beiden bewährten Vorleserinnen Claudia Immel und Vera Hofmann.
Mit regem Interesse verfolgten die Kinder das Buch: Getauft wird mit Wasser ohne Seife, von Ursel Scheffer und Jutta Timm. Der kleine Florian weiß nach der Taufe seiner kleinen Schwester Sophie viel mehr als vorher; zum Beispiel, dass es „Patentante“ und nicht „Badetante“ heißt, und wofür er überhaupt einen Patenonkel hat.
Im zweiten Buch, Der Regenbogenfisch stiftet Frieden, von Marcus Pfister, hörten die Kinder wie aus einem Missverständnis ein schlimmer Streit wird und wie viel Mut man braucht, um sich wieder zu vertragen.
Zum Schluss konnten die Kinder noch ein Regenbogenfisch-Mandala ausmalen.
Eine gelungene Vorlesestunde im Rahmen der Glaubenswoche.

Stefanie Finck

"Two for one world"

Simon Tölle vor den gesammelten Ideen der Jugendlichen.

Workshop für Jugendliche ab 14 Jahre
Leitung: Simon Tölle u.a.
19 Uhr Pfarrer-Josef-Decker-Heim, Pfarrweg, St. Augustin-Mülldorf, Discoraum

"Two for one world" - unter diesem Motto trafen sich gut ein dutzend Jugendliche im Pfarrheim in Mülldorf. Simon Tölle, der den Workshop leitete, führte zunächst das von Misereor ins Leben gerufene Spendenprojekt mit einem kurzen Film der Wise Guys vor und erklärte anschließend, worum es bei dem Projekt eigentlich geht:

"Two for one world" steht für die Idee, dass 2 EUR im Monat als regelmäßige Spende in anderen Ländern der Welt eine Menge bewegen können. Es sind gezielt Jugendliche angesprochen, den Straßenkindern und Jugendlichen in Indien durch ihre 2 EUR im Monat eine Ausbildung, Spielsachen und eine medizinische Versorgung zu ermöglichen. Wie solche Spenden helfen können, führte Simon Tölle mit Hilfe der Internetseite des Projekts vor.
Neben diesen regelmäßigen Spenden, die als kontinuierliche Einnahmen für das Projekt von großer Bedeutung sind, stellte Simon Tölle auch einzelne Aktionen vor, mit denen Jugendliche in ganz Deutschland bereits viele Gelder sammeln konnten, um damit gezielte Projekte in Indien zu unterstüzen.

Nach diesen tiefgehenden Eindrücken war nun der Einsatz der Teilnehmer gefragt: Es galt, ein eigenes Projekt auf den Weg zu bringen. Um diesem großen Ziel in kleinen Schritten näher zu kommen, wurden zunächst Zettel in unterschiedlichen Farben verteilt, auf die jeder einen Aktionsort und eine Aktionsidee notieren sollte. Diese wurden anschließend an einer Pinwand gesammelt (siehe Foto) und jeder Teilnehmer stellte seine Idee kurz vor. Im Folgenden wurde die Sammlung ausgewertet und die Projekte auf ihre Durchführbarkeit überprüft.

Es bleibt abzuwarten, welches der vielen dort genannten Projekte letztendlich zur Durchführung kommen wird. Man kann aber davon ausgehen, dass man der Aktion der Jugendlichen demnächst begegnen wird, sei es im Supermarkt, in Schulen oder beim Pfarrfest...


Nähere Infos zu "Two for one world" gibt es auf der Internetseite www.2-Euro-helfen.de

Rafaela Weinz

 

Abendgebet

19.30 Uhr Kirche Mülldorf

"Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen." (Augustinus)

Liturgischer Tanz
Leitung: Regina Blatzheim
20 Uhr Kirche St. Mariä Heimsuchung St. Augustin-Mülldorf, Pfarrweg

Montagabend im Pfarrheim von Mülldorf: 7 Frauen und ein Herr folgten der Aufforderung „O Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen“. Regina Blatzheim hatte lithurgische Tänze zum Thema ‚Stille’ zusamme gestellt. Unter ihrer achtsamen und kompetenten Anleitung beschritten wir tanzend den Weg der Stille. Mit den Körpergesten der ‚Meditation en croix’ spürten wir Teilnehmenden dem Kreuz in unserem Leben nach. Meditative Texte vertieften die dichte Atmosphäre. Taizé-Gesänge lassen sich nicht nur singen! Tanzend erschloss sich uns die Bitte ‚Bleibet hier und wachet mit mir’ in ihrer Eindringlichkeit ganz neu. Für den Abschluss hatte Regina Blatzheim einen Sonnentanz und einen Lichtertanz ausgesucht.

Am Sonntagmorgen wurde im Mendener Kindergottesdienst danach gefragt, wo der Himmel ist: ich behaupte, an diesem Abend haben wir tanzend ein Stückchen Himmel erfahren.

Petra Brenig-Klein

 

Ewig am Beten..... Ewiges Gebet - was ist das eigentlich?

Gesprächsabend
Leitung: Gabi Weinz
20 Uhr Alte Burg, Kirchstraße 24, St. Augustin-Menden

Nach einer kurzen Vorstellrunde der 11 Teilnehmer führte Gabi Weinz mit einer kurzen Übung in das zentrale Thema "Beten" der Glaubenswoche ein. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, sich einmal an ihre Kindheit zu erinnern: "Wie habe ich als Kind gebetet? Was hat es mir damals bedeutet? Wie denke ich heute darüber?" In einem anschließenden Austausch wurde sehr schnell deutlich, dass jeder in der Runde seine festen Gebetsrituale hatte, als Kind wie heute - und dass sich die Einstellung zum Beten ebenso wie die Art des Betens im Laufe eines Lebens immer weiter verändert.

Gabi Weinz referierte anschließend kurz die Entstehung und Geschichte des Ewigen Gebets: Bereits die frühe Christengemeinde pflegte das sogenannte 40-Stundengebet, welches in Erinnerung an die etwa 40 Stunden dauernde Grabesruhe Jesu während der Kartage gebetet wurde. Im 16. Jahrhundert wurde die Tradition von den Jesuiten für die Novizen des Ordens wiederbelebt und mit dem Sühnegedanken verknüpft. Bereits im Mittelalter war es üblich geworden, zum Ewigen Gebet das Allerheiligste auszusetzen. Während der Reformation wurde das Ewige Gebet und die Eucharistische Anbetung zu einem Abgrenzungsorgan von den Protestanten und erhielt damit einen festen Platz in der Liturgie der katholischen Kirche. 1592 wurde das Ewige Gebet als kontinuierliche Anbetung festgelegt und löste sich damit endgültig von der zeitlichen Platzierung vor Ostern. Heute wird das Ewige Gebet täglich von einer Gemeinde und einem Kloster durchgeführt und nach einem Terminplan so organisiert, das eine Kontinuität gewährleistet werden kann. Zudem gibt es bis heute zahlreiche kontemplative Klöster, die das Ewige Gebet pflegen.

Nach diesem Vortrag diskutierte die Runde die eigenen Erfahrungen mit dem Ewigen Gebet in der Gemeinde und stellte sich die Frage, ob und in welcher Form diese Tradition eine Zukunft hat. Auf Grund der "bunten" Zusammensetzung der Teilnehmer entwickelte sich ein anregendes Gespräch, welches sicher noch lange in den Köpfen der Anwesenden nachwirken wird! Vielen Dank für diesen interessanten Abend!

Rafaela Weinz