Kinder-Bibel-Vormittag für Kinder ab 10 Jahren
Leitung: Angelika Scheja-Bellinghausen u.a.
9.00 bis 12.30 Uhr JUHEISA (Jugendheim Sankt Augustin) Kirchstraße, St. Augustin-Menden
Am Samstag Vormittag trafen sich 12 Kinder und einige Erwachsene um dem nachzuforschen, was Gott uns im Heiligen Wort sagen möchte. Zur Einleitung gab es ein Spiel zum Kennenlernen und ein Spiel, um die Kinder auf die Symbolik unserer Sprache und damit auch der Bibeltexte einzuführen. Dann machten wir uns am Beispiel Jona auf die Reiste zur erfahren, dass Gott ein liebender und gnädiger Gott ist, der eine gute Botschaft für alle hat. Bei dieser Reise begleitete uns der Reporter Patricius Kleksus, der von seinen Interviews mit Jona berichtete.
Im Verlaufe der Geschichte wurde die gute Botschaft deutlich: Auch wer wie Ninive fern von Gott und in Sünde lebt wird nicht verworfen. Er wird von Gott angesprochen und gewarnt. Und wenn er umkehrt ist Gott ihm gnädig. Für uns Christen, die wir oft nur unwillig seinem Weg folgen ist die gute Botschaft: Gott geht uns nach, wenn wir so wie Jona seinen Weg verlassen. Er führt uns zurück auf seinen Weg. Und wenn wir seinem Weg folgen gelingen Dinge, die wir selber für völlig unmöglich halten.
In einer Pause gab es Walfischbrötchen: leckere Hefebrötchen, von Frau Scheja kunstvoll zu Walfischen geformt. Ihrer Kreativität konnten die Kinder später auch selber freien Lauf lassen, um sich aus Ton ihre ganz persönliche Erinnerung zu formen. Zu guter Letzt gab es dann noch als Entspannung eine 15-Minuten-Fassung als Zeichentrickfilm von BibelTV.
Die Kinder haben vieles gelernt und gesehen, einiges auch selber beigetragen und hoffentlich manches mitgenommen für ihren Glauben. Von Jona, vom Wort Gottes in der Bibel und von der Liebe Gottes. Dies gilt übrigens in gleicher Weise für uns Erwachsene. Gott sei Dank.
Angelika Bellinghausen-Scheja
Irmgard Jaax
Patrick Krisam
Meditatives Malen
Leitung: Claudia Leuwer und Inge Siebel
10 bis 12 Uhr Alte Burg, Kirchstraße 24, St. Augustin-Menden
Bei diesem Workshop handelte es sich um ein Kreativangebot zum meditativen Malen. Frau Inge Siebel und Frau Claudia Leuwer stellen sich vor. Sie schilderten kurz den Inhalt des Workshops. Der wie folgt aussah:
Als erstes wurden die Arbeitsutensilien vorgestellt. Man konnte mit Jaxon-Kreide malen oder Bilder mit Wasserfarben erstellen, z. B. mit der Kugeltechnik, mit Acrylfarbe konnten Bilder z. B. mit der Abklatschtechnik entstehen.
Danach suchte sich jeder einen Platz und sollte sich ruhig auf einen Stuhl setzen und die Augen schließen. Jetzt wurde durch Frau Leuwer ein meditativer Text vorgelesen. Am Ende sollte jeder seine Gedanken oder das ihm vor Augen entstandene Bild mit Farben zu Papier bringen. Das ganze wurde durch ruhige Musik unterstützt.
Der Workshop war sehr schön und interessant, besonders in Einklang mit der Musik. Auch diejenigen, die nicht malen konnten ( dazu zähle ich mich auch) brauchten keine Angst zu haben, dass sie sich blamieren. Alle entstanden Werke sind sehr schön geworden und konnte beim Abschlussgottesdienst angesehen werden.
Britta Schier
Film-Matinée: Film - Imbiss - Gespräch
Leitung: Gabi Weinz mit Sr. Ursula Wahle OSB, Köln, und Barbara Westphal, Filmreferentin
10 Uhr bis ca. 15 Uhr Kirche St. Mariä Heimsuchung St. Augustin-Mülldorf, Pfarrweg
Die Große Stille" ist der erste Film, der über das Leben hinter den Klostermauern des legendären Karthäuserordens gedreht wurde.Der Film (Dauer knapp 3 Stunden) bezieht den Zuschauer in die Erfahrung der Stille ein. Was hat dieser Film mit unserem säkularen Leben zu tun? Welche Bedeutung kann die Stille für unser Leben haben? Nach einem stärkenden Imbiss in der Stille der Kirche gibt es die Möglichkeit, diesen und ähnlichen Fragen nachzugehen.
Nachmittag für Familien mit Kindern zwischen 5 und 9 Jahren
Leitung: Theresia Löffler (Arbeitskreis Familienpastoral) und Norbert Koch
14.30 Uhr bis 17 Uhr Kindergarten Gutenbergstraße 2a, St. Augustin-Menden
Abraham und Sara erhalten den Auftrag, ins gelobte Land zu ziehen. Auf dem Weg dorthin haben sie eine besondere Begegnung: Der Herr kommt (in drei Personen) zum Zelt der beiden und berichtet ihnen davon, dass sie ein Jahr später ein Kind haben und so zum Ursprung eines großen Volkes werden. Abraham und Sara – eine Geschichte aus dem Alten Testament für das Bibelerzählcafé für Familien am Samstagnachmittag im Kindergarten Gutenbergstraße in Menden. Im Rahmen der Glaubenswoche leiteten Theresia Löffler vom Arbeitskreis Familienpastoral des Erzbistums Köln und Gemeindereferent Norbert Koch insgesamt 26 Mütter, Väter und Kinder an, wie die Geschichte von Abraham und Sara heute verstanden werden kann.
In einem ersten Schritt bauten die Teilnehmer die Wegstrecke der beiden nach, vom Aufbruch aus ihrer Stadt über die Begegnung mit dem Herrn und den Nachthimmel bis zur Ankunft im gelobten Land. Dabei symbolisierten eher dunkle Tücher und dicke kalte Steine für eine kleine Stadtmauer die Herkunft von Abraham und Sara, ein gelbes gefaltetes Tuch sollte ihr Zelt sein, ein dunkelblaues Tuch mit roten und goldenen Sternen bildete den Nachthimmel, und grüne helle Tücher deuteten ihren neuen Wohnort an. Immer wieder forderten die beiden Leiter die Kinder und auch die Erwachsenen auf mitzumachen, bei Liedern oder Fragen nach den Symbolen.
Nach einer Kaffeepause, vorbereitet von Lucia Kannengießer vom Pfarrgemeinderat, gleichzeitig Erzieherin im Kindergarten, spielten die Kinder draußen und drinnen die Geschichte weiter und probierten auch Früchte aus der Region, in der Abraham und Sara lebten: unter anderem Datteln, Feigen und Oliven. Sie stellten sich vor, das Schwungtuch wäre der Himmel, bastelten Sterne und malten Sternenmandalas aus. Die Erwachsenen begaben sich derweil auf eine Reise mehrere Jahrtausende zurück und stellten die Szene nach, in der der Herr (in drei Personen) zu Abraham und Sara kommt. Wie fühlt man sich als Kalb, das geschlachtet werden soll? Als Knecht, der das Kalb zubereitet? Als Herr? Als Abraham? Als Zelt? Als Sara? Als Baum? Als Felsen? Jeder Erwachsene machte mit und sich seine eigenen Gedanken, wie man sich damals gefühlt haben könnte. Eine sehr tiefgehende Betrachtung einer Bibelstelle, die man zu kennen glaubt, aber doch immer wieder neu entdeckt werden kann – ein sehr schöner Nachmittag, super vorbereitet von Theresia Löffler und Norbert Koch.
Bernd Eyermann
Im Anschluss an die Abendmesse in Menden (17 Uhr)
Leitung: Pfarrer Schierbaum
18 Uhr Alte Burg, Kirchstr. 24, St. Augustin-Menden
Im Gespräch und Gedankenaustausch können wir vieles voneinander lernen und Impulse für unseren Glauben bekommen.
Eingeladen sind alle, die die Gedanken der Predigt vertiefen möchten.
Impulse - Gespräche Erfahrungsaustausch für Paare
Leitung: Hans-Jakob Weinz, Diözesanreferent für Ehepastoral
20 Uhr Alte Burg, Kirchstraße 24, St. Augustin-Menden
Wie war das damals, als wir geheiratet haben: waren wir uns dessen bewusst, dass das JA ein lebenslanges ist? Wie sind wir damals mit dieser lebenslangen Perspektive umgegangen?
Mit diesen Fragen setzten wir uns am letzten Abend der Glaubenswoche in der Alten Burg auseinander. Klein, aber fein – denn die Gespräche waren dank der überschaubaren Gruppengröße (4 Ehepaare) besonders intensiv und persönlich.
Im Laufe des Abends, den Hans-Jakob Weinz, Diözesanreferent für Ehepastoral, leitete, erfuhren wir, dass die Liebe und das Wachsen von Liebe viel Zeit brauchen und dazu ein Leben gerade mal ausreicht...... Damit das „lebenslänglich“ zu einer bereichernden Erfahrung werden kann, ist es gut, sich als Paar gegenseitig zu entlasten: wir sind nicht dazu da, um uns den Himmel auf Erden zu bereiten. Vielmehr besteht Liebe darin, gemeinsam in die gleiche Richtung zu schauen und das Leben zu leben mit all seinem Auf und Ab und Hoch und Tief. Der Austausch in unserer kleinen Gruppe zeigte, dass dies wirklich gelingen kann! In einer Zeit, wo viele Ehen geschieden werden, tut es gut, Paare zu erleben, die schon lange miteinander auf dem Weg sind und das realisieren, was sich sicher alle bei der Hochzeit wünschen: „Ich möchte mit dir alt werden!“
Gabi Weinz